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gemeinsame technische Grundlage
Ausgangslage
Generative KI eröffnet auch in technischen Arbeitsbereichen neue Möglichkeiten. Gleichzeitig entstehen Fragen, die über die reine Bedienung einzelner Werkzeuge hinausgehen.
Wie erzeugen Sprachmodelle ihre Antworten? Welche Rolle spielen Trainingsdaten, Kontext und Systemgrenzen? Warum entstehen falsche oder erfundene Inhalte? Und unter welchen Voraussetzungen können KI-Anwendungen in einem sensiblen Arbeitsumfeld sinnvoll eingesetzt werden?
Benötigt wurde deshalb kein allgemeiner Motivationsvortrag, sondern eine technisch fundierte Orientierung, die Funktionsweise, Anwendungsmöglichkeiten und Risiken miteinander verbindet.
Vorgehen
Die Impulse verbanden technische Grundlagen mit konkreten Anwendungssituationen aus dem Arbeitsumfeld der Teilnehmenden.
Zunächst wurde verständlich erläutert, wie generative KI und große Sprachmodelle arbeiten. Dazu gehörten unter anderem Wahrscheinlichkeiten, Trainingsdaten, Kontextfenster, Modellgrenzen und die Entstehung sogenannter Halluzinationen.
Darauf aufbauend betrachteten wir mögliche Einsatzfelder, beispielsweise die Strukturierung von Informationen, die Unterstützung bei Recherche und Dokumentation, die Aufbereitung technischer Inhalte sowie den Einsatz von KI als Sparringspartner.
Datenschutz, Informationssicherheit, Verlässlichkeit und menschliche Kontrolle wurden dabei nicht als Zusatzthemen behandelt, sondern als fester Bestandteil jeder sinnvollen Anwendung.
Ergebnis
Die Teilnehmenden erhielten eine gemeinsame technische Grundlage, um Möglichkeiten und Grenzen generativer KI realistisch zu beurteilen.
Durch die Verbindung von Funktionsweise, konkreten Anwendungen und sicherheitsrelevanten Fragestellungen wurde sichtbar, unter welchen Bedingungen KI sinnvoll unterstützen kann – und wann besondere Vorsicht oder ein Verzicht auf die Nutzung erforderlich ist.
So entstand Orientierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI, ohne die Technologie zu vereinfachen oder ihre Möglichkeiten zu überschätzen.