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Unternehmensbereiche vertreten
1
gemeinsame Prompt-Methode
3
Schritte: anwenden, prüfen, verbessern
Ausgangslage
Die Teilnehmenden hatten bereits erste Erfahrungen mit generativer KI gesammelt und zuvor einen grundlegenden KI-Impuls besucht.
Im nächsten Schritt ging es darum, aus ersten Versuchen eine bewusstere und verlässlichere Anwendung zu entwickeln. Die Mitarbeitenden kamen aus unterschiedlichen Bereichen – unter anderem aus Marketing, Logistik, Personalentwicklung, Kommunikation und digitalem Lernen.
Entsprechend verschieden waren ihre Aufgaben und möglichen Einsatzfelder. Benötigt wurde deshalb kein weiteres allgemeines KI-Intro, sondern ein praxisnahes Format, das eine gemeinsame Methode vermittelt und gleichzeitig Raum für individuelle Anwendungsfälle bietet.
Vorgehen
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie aus einer ersten Idee ein klarer, brauchbarer Auftrag für Microsoft Copilot entsteht.
Dafür arbeiteten die Teilnehmenden mit der GUIDE-Methode: Ziel, Kontext, Anweisungen, Details und Erwartungen wurden bewusst formuliert und anschließend schrittweise verbessert.
Die Methode wurde direkt auf reale Aufgaben übertragen. Dazu gehörten unter anderem E-Mails, Meeting-Zusammenfassungen, Präsentationen, Entscheidungsvorlagen, Recherchen sowie die Strukturierung umfangreicher oder unübersichtlicher Informationen.
Zusätzlich entwickelten die Teilnehmenden persönliche Grundeinstellungen und wiederverwendbare Prompts für Copilot. Durch gemeinsames Testen, Vergleichen und Überarbeiten wurde sichtbar, wie kleine Veränderungen im Auftrag die Qualität der Ergebnisse beeinflussen.
Ergebnis
Die Teilnehmenden konnten ihre bisherigen KI-Erfahrungen systematisieren und auf konkrete Aufgaben aus ihrem Arbeitsalltag übertragen.
Statt Copilot nur spontan auszuprobieren, verfügten sie über eine nachvollziehbare Methode, um Aufgaben zu formulieren, fehlende Informationen zu erkennen und Ergebnisse gezielt weiterzuentwickeln.
So entstanden individuelle Anwendungsfälle und wiederverwendbare Prompts für unterschiedliche Unternehmensbereiche. Gleichzeitig entwickelte sich ein gemeinsames Verständnis dafür, welche Ergebnisse direkt nutzbar sind, wo eine Überarbeitung nötig bleibt und welche Verantwortung weiterhin bei den Mitarbeitenden liegt.